Geek Week 36/2015

Was für eine fantastische Woche! Ich habe eine neue Welt für mich entdeckt. Sie faszinierend, schockierend, verbreitet sich über viele verschiedene Medien und weiß immer wieder zu überraschen. Worum es geht? Das verrate ich euch noch nicht – nur so viel, der gesamte Oktober wird einem Thema bzw. Universum gewidmet und ich bin schon fleißig am vorbereiten von diversen Artikeln. Vielleicht gebe ich noch Hinweise worum es gehen könnte. Jetzt aber erstmal zu den spannendsten Nachrichten der Woche…

Rocksteadys nächstes Spiel wird…

…vielleicht eines mit Superman. Seit neuestem habe ich die Seite moviepilot.com für mich entdeckt. Dort gibt es zwar nicht so viele neue Artikel, da sie glaube ich nur von einer sehr kleinen Anzahl von Autoren betrieben wird, doch meist sind sie gut ausgearbeitet (Ausnahmen bestätigen hier die Regel).

Als ich dann die Überschrift “Rocksteady Studios’ next move: Arkham Superman”  las, löste dies einen Begeisterungssturm in mir aus. Ich war zwar Skeptisch, da Arkham im Titel wenig Sinn ergab, doch warum nicht. Leider war es nur eine Finte, der Artikel darunter aber umso besser. Dies brachte mich mal wieder dazu, über einen möglichen Nachfolger von Batman nachzudenken. Superman wäre zwar die logische Wahl und ich glaube, dass das Studio es schaffen könnte ein spannendes Superman-Spiel auf die Beine zu stellen, doch wie wäre es mit einem anderen Charakter? Green Arrow würde ich nicht machen wollen, da er Batman zu ähnlich ist. The Flash wäre da schon interessanter. Ein Doppelleben zwischen Superheld und privaten Problemen bietet viel Potential und etwas, dass man bei Batman eher weniger hatte. Stellt sich nur die Frage welche Version von ihm man nehmen soll?

Das Spiel würde mit einem anderen Charakter, aber eine völlig neues Genre erkunden: Green Lantern. Der Aufwand ein solches Spiel zu gestalten ist zwar um ein vielfaches höher, da man verschiedene Welten kreieren müsste und sich nicht auf eine Stadt konzentrieren kann, doch es hat schon einen gewissen Reiz. Ich bin gespannt, was sie als nächstes aus dem Hut zaubern, daran Arbeiten, werden sie mit Sicherheit schon. Mit einem baldigen Release würde ich allerdings nicht rechnen.

In brightest day, in blackest night…

Wenn wir schon kein Green Lantern Spiel bekommen, so vielleicht einen Auftritt in “Arrow”. Dies kündigt zumindest das neuste Poster zur kommenden, vierten Staffel der CW Serie an.

Auch wenn ich den Gedanken sehr reizvoll finde und es immer wieder begrüße, Easter Eggs und Crossover zu anderen Shows zu sehen, so empfinde ich Arrow mittlerweile nur mehr als Grundlage dessen, was noch auf dem Plan des Senders steht. Alles, was irgendwann eine Serie sein könnte wir hier eingeführt. The Flash, Suicide Squad, Birds of Prey, Legends of Tomorrow und so weiter. Vielleicht hat mir auch deshalb die letzte Staffel nicht so gut gefallen. Es war noch nicht so vollgestopft mit anderen Charakteren und Elementen. Die zweite ist einfach die bisher beste Staffel und alle folgenden müssen sich mit ihr messen. Es ist die geheimnisvolle, persönliche Stimmung verloren gegangen. Ich hoffe sie finden sie wieder, denn es gibt viel, dass mir gefällt. Angefangen bei Oliver selbst, Felicity, Diggle, Roy, Speedy, die Darstellerischen Leistungen, die Settings – alles wunderbare Elemente, die nur mehr mit einer fesselnden Geschichte verknüpft werden müssen. Mal sehen welchen großen Gegner sie für die nächste Staffel gefunden haben. Solange er besser, das heißt greifbarer und konsequenter gezeichnet ist als es bei Ras al Ghul der Fall war, bin ich zufrieden.

Bond, James Bond

War es rassistisch, Idris Elba als “too street” zu Bezeichnen und somit als nächsten James Bond auszuschließen? Wahrscheinlich schon, zumindest ein bisschen. Doch der Autor Anthony Horowitz hat sich schon dafür entschuldigt und der Schauspieler selbst, scheint es mit Humor zu nehmen, wenn man nach seinem Instagramm Eintrag geht .

Ich persönlich fände es klasse, ihn als James Bond zu sehen. Als Nachfolger von Daniel Craig würde er sicher eine gute Figur machen. Er hat charm, eine klasse Ausstrahlung und ist eine gewaltige Präsenz auf der Leinwand. Außerdem ist es an der Zeit, dass es mal einen schwarzen James Bond gibt.

Film der Woche: X-Men: Days of Future Past (Rogue Cut)

  • Director: Bryan Singer
  • Producer: Lauren Shuler Donner, Bryan Singer, Simon Kinberg
  • Screenplay: Simon Kinberg
  • Starring: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence
  • Music: John Ottman

“Logan, I was a very different man. Lead me, guide me, be patient with me.” – Xavier

“Days of Future Past” überraschte 2014 mit einer guten Geschichte und all die Charaktere, die darin Platz finden mussten wurden gut gehandelt. Jeder hatte seinen Moment im Rampenlicht und besonders die Darstellung von Peter Dinklage hat mich beeindruckt. Zwar kann man darüber Streiten wie Treu der Film der hoch gelobten Vorlage wird und ich muss gestehen, diese nicht gelesen zu haben, doch der Film an sich ist super. Er beinhaltet viele Erinnerungswürdige Szenen wie zum Beispiel Quicksilvers “moment to shine”, die intensiven Diskussionen zwischen den Charakteren Fassbender und McAvoy, Kitty Pride, Wolverine und so weiter.

Leider viel im Schnittraum Rogue der Schere zum Opfer. Zwar gehörte sie nie wirklich zu meinen persönlichen Favoriten, doch sie ist ein zentraler Bestandteil der Filme und hat zurecht eine große Fangemeinde. Diese hat dann auch laut genug aufgeschrien, damit sich das Studio dazu entschlossen hat, einen speziellen “Rogue Cut” zu veröffentlichen.

Böse Zungen behaupten natürlich, dass dies eine geschickte PR-Aktion war und es von Anfang an geplant war, diesen Cut auch zu veröffentlichen. Doch wie dem auch sei, ich begrüße die Entscheidung, da es einen guten Film eine spannende Wendung gibt.

Die zusätzlichen Szenen halten sich in Grenzen, sind aber gut dosiert und Rogue passt super zur Gruppe. Bevor sie allerdings mitmischen darf, muss sie erst in der Zukunft gerettet werden, da an ihr Experimentiert wird und zwar nicht an irgendeinem Ort, sondern wie scheint in der alten Schule von Professor X. Als sie in die Anlage eindringen und sie schließlich finden, kann man bereits die Instrumente sehen und nur erahnen was sie durchgemacht hat.

Sie ist schließlich die Ablösung für Kitty, da Wolverine sie in einem Anfall schwer verletzt hat und die kleine Szene zeigt deutlich, welch hervorragendes Team die X-Men sind und wie sie füreinander einstehen. Rogue hat offensichtlich gelernt ihre Fähigkeiten zu nutzen und sie sind keine Last mehr für sie. Es haben sich alle weiterentwickelt.

Die nächsten Filme werden wahrscheinlich eher mit dem jüngeren Cast gedreht (Apocalypse ist bereits in der Produktion), doch ich hoffe, dass wir auch die alte Garde nochmal zu Gesicht bekommen. In Wolverine 3 soll Gerüchten zufolge Patrick Stewart eine größere Rolle spielen, was mich sehr positiv überraschen würde. Es bleibt in jedem Fall spannend.

Ich wünsche euch wie immer eine angenehme Woche!

Chris