Batman Rebirth #1

Quelle: http://media.dcentertainment.com
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Den ersten Rebirth-Comic den man unbedingt lesen sollte, zumindest aus meiner Sicht, ist der von Batman. Dieser fungiert als Übergabe des Zepters von Scott Snyder zu Tom King und hat einige Überraschungen zu bieten, die die Vorfreude auf den kommenden Handlungsbogen nur erhöhen.

  • Writers: Scott Snyder & Tom King
  • Artist & Cover: Mikel Janin
  • Colors: June Chung
  • Letters: Deron Bennett
  • Editor: Mark Doyle

“I´m not training you to be Robin. I´m trying … something new.” Batman

Als Gegner wird uns Calender-Man präsentiert und als Hommage an ihn ist diese Ausgabe auch auf vier Ereignisse aufgeteilt, die sich in den vier Jahreszeiten ereignen. Batmans berühmter Gegner wird insofern ordentlich eingeführt, als dass seine Kompetenzen und Fähigkeiten gut erläutert werden. So stellt sich heraus, dass er eben nicht nur von Daten und Kalendern besessen ist, sondern dass er sich auch im Laufe eines Jahres einer gewissen Evolution unterzieht.

Batman selbst könnte sich nicht mehr von seinem Counterpart aus dem Scott Snyder Run unterscheiden. Es wird uns hier nicht nur ein jüngerer und agilerer Bruce Wayne präsentiert. Nein, hier haben wir es auch mit einen Mann zu tun, der sich um seine Firma kümmert und interessiert ist, was Lucius Fox genau treibt. Das Vertrauen zwischen den beiden wird in einer wunderbaren Szene gezeigt und macht die kuriosen Trainingsmethoden eines Batman deutlich. Außerdem wirkt er insgesamt lockerer und fröhlicher als zuvor, was eine willkommene Abwechslung ist.

Überraschende Unterstützung erhält er von Duke Thomas, den wir aus den “We are… Robin” Comics kennen. Leider habe ich den Comic nicht zu 100% verfolgt, daher kenne ich die Vergangenheit zwischen ihm und Batman nicht, aber er scheint die Identität von ihm zu kennen. Außerdem hat ihm Bruce ein Angebot gemacht, welches er nun annimmt. Anders als erwartet wird er aber nicht der neue Robin, sondern Bruce hat sich etwas neues überlegt. Duke bekommt einen gelben, Batman-ähnlichen Anzug und darf als neuer Sidekick, noch ohne Namen, mitmischen.

Die Rebirth-Ausgabe von Batman macht sehr vieles richtig. Der Ton, den die Autoren einschlagen ist eine Frischzellenkur für den Charakter. Die Zeichnungen sehen fantastisch aus, wirken dynamisch. So kann man sich auf die nächsten Abenteuer mit dem Mann in Schwarz freuen. Wenn alle Rebirth-Comics in dieser Qualität geliefert werden, wird das eine ziemlich teure Zukunft…