Aquaman: Rebirth #1

Seit Aquaman 2011 ein Makeover verpasst bekommen hat, gehört er eindeutig zu den coolsten Charakteren im DC Universum. Auch wenn ich nicht seine gesamte Reihe verfolgt habe, die Highlights habe ich immer gelesen und diese wussten stets zu begeistern. Deshalb war ich sehr gespannt darauf, was Dan Abnett dieses Mal für uns bereit gelegt hat.

  • Writer: Dan Abnett
  • Pencillers: Scot Eaton & Oscar Jiménez
  • Inkers: Mark Morales & Oscar Jiménez
  • Colorist: Gabe Eltaeb
  • Letterer: Pat Brosseau

“He is a man of two worlds who belongs to neither. And is, for the most part, not much liked by either one.”

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Wie jede Rebirth Ausgabe ist diese ausgelegt, neue Leser in ihren Bann zu ziehen. Doch statt seine gesamte Origin-Story durchzukauen wird auf eine gute Mischung gesetzt. Zum einen bekommen wir ihn gleich in Aktion zu sehen, wo er gegen eine atlantische Terrorzelle agiert und zusätzlich bekommen wir von einem Erzähler mitgeteilt, was diesen Charakter ausmacht. Diese Mischung macht den Comic zu einem fantastischen Lesevergnügen. Wie Aquaman hier beschrieben wird, passt stets zu dem, was ansonsten vor sich geht und zieht den Leser immer weiter in die Geschichte hinein – ein echter page-turner, wie man im englischen so schön sagt.

Aus vergangenen Geschichten kennen wir bereits seine große Liebe Mera und es wird deutlich gezeigt, dass sich die beiden Lieben. Durch Dialoge und wie sie miteinander umgehen, bekommt man einen guten Einblick in ihre Beziehung. Sie vertrauen sich bedingungslos. Dabei ist schön zu sehen, dass man sie nicht nur im Einsatz bzw. bei der Arbeit zusammen erlebt, sondern auch privat beim Essen in einem Diner begleitet. So gelingt es in wenigen Panels viel zu transportieren.

Unter Fans wird oft gewitzelt, dass Aquaman derjenige der Justice League ist, der mit Fischen sprechen kann. Dieser Aspekt wird hervorragend aufgegriffen und förmlich in der Luft zerrissen – ich werde ihn jedenfalls nicht mehr so bezeichnen, auch wenn ich es bisher glaube ich sowieso nicht getan habe. Verbunden mit den hellen, bunten Zeichnungen, die Arthur (so sein bürgerlicher Name) perfekt in Szene setzen, gewinnt er durchaus den Respekt, den er verdient. Oft unterschätzt man seine Rolle innerhalb des DC Universums und dass er eigentlich ein Mann zweier Welten ist. Auf dem Festland geboren und aufgewachsen, kehrte er nach Atlantis zurück, um dort als König zu herrschen. Diese Doppelrolle und dass er kein gebürtiger Atlantianer ist, beschert ihm immer wieder Probleme.

Überhaupt greift diese eine Ausgabe sehr viele Aspekte auf, die einen hohen Aktualitätsanspruch haben. Es bleibt abzuwarten, was daraus schließlich gemacht wird, doch die Idee dahinter ist interessant und ich werde Aquaman sicher noch ein paar Ausgaben lang verfolgen. Auf der letzten Seite schließlich wird der kommende Gegner offenbart und wenn dieser Fanherzen nicht höher schlagen lässt, dann weiß ich es auch nicht…

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