Weekly Roundup KW32

Um ein paar mehr Reviews unter zu bringen, versuche ich es mit einem wöchentlichen Roundup. Das gibt mir die Möglichkeit zu allen gelesenen Comics einen kurzen Kommentar abzugeben und so auch einen kleinen Einblick in meine Pull-List zu geben. Aufgrund der Menge die DC veröffentlicht, liegt der Fokus stark auf diesem Verlag. Um aber das Ganze etwas aufzufrischen, starte ich mit Image, Marvel und den BOOM!Studios:

The Beauty #8

TheBeauty_8Geschrieben von Jeremy Haun und gezeichnet von Brett Weldele. The Beauty weiß jeden Monat von neuem mit intimen und persönlichen Geschichten zu überraschen, die mit so viel Herzblut und Leidenschaft entstanden sind, wie man es nicht oft sieht. Jeden Monat werden uns in dieser zweiten Story-Arc neue Charaktere präsentiert, die mal mehr, mal weniger mit der Krankheit “The Beauty” zu tun haben. Dadurch erweitern die Macher die Welt immer ein Stück weiter und der Leser bekommt einen besseren Eindruck, wie diese Krankheit Menschen beeinflussen kann. Mich überrascht am meisten an diesem Comic, wie es Jeremy Haun immer wieder schafft die Lebensgeschichte eines Charakters auf wenigen Seiten zusammenzufassen, trotzdem aber auch einen Ausschnitt aus deren Dasein erzählt und der Leser sich sofort in die Personen hineinversetzen kann. Die One-Shots sind einfach fantastisch und ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe.

Paper Girls #8

PaperGirls8Wer mit Beginn dieses zweiten Handlungsbogens gedacht hat, dass die Zeitreise verwirrend werden könnte, der kann sich wirklich freuen, denn wie es aussieht kommen noch mehr alternative Welten ins Spiel. Eigentlich sollte ich mal wieder die ganze Reihe lesen, denn ich habe ständig das Gefühl irgendwelche wichtigen Anspielungen auf vergangene Ereignisse überlesen oder nicht verstanden zu haben. Aber solange es Vergnügen bereitet, die vier Paper Girls auf ihrer wahrlich fantastischen Reise zu begleiten, ist alles gut. Es wird spannend sein heraus zu finden, wie alles zusammenpasst mit den großen Monstern, die plötzlich überall auftauchen und ob wir die Wesen aus den ersten Ausgaben irgendwann wieder sehen.

Star Wars: Darth Vader #24 (Story: End Games)

StarWarsDarthVader_24Nach der 25. Ausgabe ist erst einmal Schluss mit der Darth Vader Reihe, was ich ziemlich schade finde, da sie sich gerade auf einem Höhenflug befindet. Aber es ist ja immer besser so auszusteigen, als dann, wenn niemand mehr etwas davon hören möchte. In der letzten Ausgabe hat Cylo den dunklen Lord deaktiviert – er war beim Bau seines Anzuges beteiligt und hat einen Schlupfloch eingebaut. Es war ein ziemlich beeindruckendes Bild, Vader vor jemand anderen Knien zu sehen als den Imperator. Doch so leicht ist der dunkle Lord nicht zu besiegen. Mit Hilfe der Macht gelingt es ihm langsam aber sicher die Kontrolle über seinen Anzug zurück gewinnen. Auch wenn uns dieser Teil des Comics zu den Prequels und einer speziellen Szene auf Mustafa zurück schickt, so ist der innere Kampf Vader vs Anakin spannend zu lesen. Wie so oft in der Reihe sind die persönlichsten Geschichten die besten. Es bleibt nur noch abzuwarten, wie der Autor Kieron Gillen, die Reihe abschließt. Die Erwartungen sind nach dieser Ausgabe entsprechend hoch.

Batman #3 (Story: I am Gotham – Part III)

Die dritte Ausgabe beginnt wie die typische Origin-Story von Batman, doch Tom King macht schnell klar, dass es sich nicht um seine Version eben jener berühmten Szene handelt, sondern um die von den neuen Charakteren Gotham und Gotham Girl. Man erfährt sogar ihre richtigen Namen und warum sie tun, was sie tun. Eine starke Ausgabe, die es versteht, ein Gefühl für die Stadt Gotham zu bekommen. Auch Visuell weiß sie auf ganzer Linie zu überzeugen. Zugegeben, ich kann mich immer noch nicht mit den Namen “Gotham” und “Gotham Girl” anfreunden, doch die Geschichte ist interessant und spannend erzählt.

Batman #4 (Story: I am Gotham – Part IV)

Es scheint so, als sei die Suicide Squad nun in allen möglichen Comics beteiligt, um den kommenden Film zu promoten. Waller hat Doctor Strange und Psycho-Pirate losgeschickt, um zu verhindern das Dinge wie Zero Year, Joker und Bloom nicht wieder passieren. Doch überraschenderweise (Achtung: Sarkasmus!), geht etwas schief und sie kontrollieren nun Gotham und Gotham Girl ist verrückt geworden. Auch wenn es cool ist, dass vergangene Ereignisse aufgegriffen werden und Batman auf Waller trifft, empfinde ich die Geschehnisse als zu künstlich aufgebaut und an den Haaren herbeigezogen. Mal sehen wie lange ich diese Reihe noch lese…

Justice League #1 (Story: The Extinction Machines – Part I)

“Peace is about understanding, compromise, and I have given you every opportunity to be fair. Now? Now I am angry.” – Diana

Wie auch schon in früheren Ausgaben ist es Wonder Woman die diese Geschichte eröffnet und den Leser am Ende wieder abholt und uns darauf vorbereitet was kommen wird. Doch was ist passiert? Gewaltige Naturkatastrophen finden Weltweit statt und die Mitglieder der Justice League sind damit beschäftigt zu helfen wo sie nur können. Es ist faszinierend unsere Helden gegen angebliche Naturkatastrophen kämpfen zu sehen und Menschen zu retten – und das auch noch weltweit! Die Zeichnungen vermitteln eine beklemmende Atmosphäre und sind sehr detailliert. Ein toller Auftakt für die Justice League

Justice League #2 (Story: The Extinction Machines – Part II)

JusticeLeague_2Tom King versteht es mehrere Schauplätze parallel zu bedienen, sodass man als Leser nicht den Überblick verliert. Alienplage in Gotham, Tsunamis Weltweit, von einer seltsamen Kraft besessene Menschen, das Aussetzen von Flashs Speed Force und den Power Ringen der Green Lanterns, seltsame antike Gegenstände in Atlantis und mehr geht vor sich und alles ist irgendwie miteinander verbunden. Was besonders gut gefällt ist, wie mit dem neuen Superman umgegangen wird. Dieser hat sich die ganze Zeit über auf der Erde mit Lois und ihrem Sohn Jon bedeckt gehalten. Die Justice League vermeidet es ihn einzubinden und überlassen ihm die Dinge, die er tun will und kann. Doch manchmal gibt es Dinge, die nur ein Superman (oder Ethan Hunt) erledigen kann: eine unmögliche Mission.

The Flash #3 (Story: Speed City)

Ich wollte ja schon aufgeben, da ich endlich Mal den neuen Supervillain zu Gesicht bekommen wollte und da erscheint er auch schon auf der letzten Seite dieser Ausgabe. Was die Zeichnungen betrifft, bin ich mir noch nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Das Flash, selbst wenn er still steht, immer von gelben Blitzen umgeben ist, finde ich etwas störend. Durch den Speed Force Sturm am Anfang des Handlungsbogens, befinden sich jede Menge Speedster in Central City. Diese Prämisse ist interessant, weil sich Flash nicht nur als Lehrer und Verbrechensbekämpfer beweisen muss, sondern auch seine Rolle als schnellster Mann der Welt gefährdet ist. Gut das er jede Menge Unterstützung bekommt.

The Flash #4 (Story: Teamwork)

TheFlash_4Kaum kritisiert, sind die Zeichnungen in dieser Ausgabe auch schon um einiges ruhiger und gefestigter. Alles was vor sich geht ist fantastisch in Szene gesetzt und das Training der neuen Speedster geht gut voran. Leider sehen wir aber Godspeed nicht oder zumindest nicht direkt. Dafür bekommen wir Flash, wie er sich mit vier anderen neuen Flashs, die sich alle nun wohl oder übel coole Namen überlegen müssen, ein tolles Team-up liefert. Der kleine Durchhänger, dass ihr Gegner sehr schnell und einfach zu besiegen war, wird vielleicht in der nächsten Ausgabe noch einmal aufgegriffen. Wie auch immer: Ich bin geflasht (der musste sein).

Wonder Woman #4 (Story: Year One – Part II)

WonderWoman_4Nachdem wir das letzte Mal mit der Storyline um Cheetah weiter gemacht haben, ist diese Woche das nächste Kapitel der Storyline “Year One” an der Reihe. Dieser Aufteilung stehe ich zwar noch immer etwas skeptisch gegenüber, aber solange es Spaß macht den Titel zu lesen, macht Greg Rucka nichts Falsch und die Zeichnungen sehen sowieso immer gut aus. Es ist eine wunderbare Ausgabe, die die Beziehung zwischen Steve und Diana um ein weiteres Mal fortsetzt und es tut gut eine Geschichte ohne direkten Gegner, sondern einfach nur um der Handlung Willen zu lesen. Spannende Charaktere und die doch etwas zu naive Sichtweise der Amazonen auf die moderne Welt runden das Gesamtpaket schließlich ab.