Green Lanterns: Rebirth #1

Superstar Geoff Johns hat mit seinem letzten Green Lanterns Reihe dem Helden Hal Jordan zu neuem Glanz verholfen. Dabei muss ich gestehen, dass ich diese selbst noch nachholen muss, jedoch liefern die Kritiken einen guten Eindruck dessen, was einen dort erwartet. Nun gibt er das Zepter langsam an Sam Humphries ab. Was erwartet uns also in Rebirth?

  • Writer: Geoff Johns & Sam Humphries
  • Art: Ethan van Sciver & Ed Benes
  • Colors: Jason Wright
  • Letters: Travis Lanham

“Jessica Cruz. Simon Baz. You both were chosen because you habe the ability to overcome great fear. Better start acting like it.” – Hal Jordan

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Hal Jordan macht sich auf, um anderen Geschäften nachzugehen, die dringend seine Unterstützung benötigen. Diese Abenteuer kann man dann ich “Hal Jordan & the Green Lantern Corps” nachlesen. Die Hauptreihe beschäftigt sich hingegen mit Jessica Cruz und Simon Baz. Sie sind erst seit ein paar Wochen bei den Green Lanterns und haben deshalb auch noch entsprechend wenig Erfahrung. Um sie zur Teamarbeit zu “überreden” verschmilzt Hal kurzerhand ihre beiden Lanterns zu einer – somit bleibt ihnen also keine andere Wahl. (Lanterns sind die grünen Laternen mit den die Green Lanterns ihre Ringe wieder aufladen können)

Die beiden neuen Charaktere konnten wir bereits in der Justice League Storyline “Darkseid War” etwas kennen lernen. Viel haben wir über sie aber noch nicht erfahren, deshalb ist es erfreulich, dass sie nun ihre eigene Reihe bekommen und wir sie auf der Reise zu professionellen Green Lantern begleiten können. Dabei fehlt ihnen aber ein großes Stück: Das Training. Sie müssen sich gegenseitig unterstützen, um die zukünftigen Herausforderungen meistern zu können.

Die unterschiedlichen Charakteristika beider Persönlichkeiten haben dabei großes Konfliktpotential. Simon macht einen eher arroganteren Eindruck und ist überzeugt immer das richtige zu tun, außerdem spielt er sich gleich mal als der Boss auf. Jessica dagegen ist zurückhaltend und ihrer Fähigkeiten unsicher, doch hat sie scheinbar etwas mehr die Fähigkeit, große Ängste zu überwinden. Natürlich können sie, wenn sie sich zusammenraufen, voneinander profitieren und so zu einem gefährlichen Gesamtpaket entwickeln, mit dem man sich lieber nich anlegen möchte.

Über die gesamte Ausgabe hinweg begleitet uns ein Sprecher, der erst am Ende enthüllt wird und äußerst bedrohlich wirkt. Jedoch ist er nicht die einzige Gefahr, die für die Erde lauert. Zu Beginn sehen wir einen Unbekannten inmitten von Galaxien vor einer Gruppe Monster flüchten. Als er schließlich keinen Ausweg mehr sieht, aktiviert er seine Geheimwaffe, die er selbst kreiert hat. Wenn ich das richtig einschätze, dann ist dies ein Ring, der die Macht sämtlicher Lanterns verbindet. Ob diese Geschichte hier oder bei den Green Lantern Corps aufgegriffen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls hat es mich sehr neugierig darauf gemacht.

Für eine Rebirth Ausgabe wird erfreulich wenig aus der Vergangenheit der Charaktere aufgegriffen und verarbeitet – auch eher schwierig wenn es diese erst seit wenigen Ausgaben gibt. Vielmehr richtet sich der Comic auf die Zukunft aus und was die Protagonisten zu bewältigen haben. Die Zeichnungen sehen hervorragend aus und setzen vor allem den Auftritt Hal Jordans perfekt in Szene. Mal sehen, ob ich es aushalte bis zum ersten Trade zu warten oder doch monatlich dabei bin.

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